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Working Holidays

Reisen und Geld verdienen im Ausland 

Du möchtest nach der Schule eine längere, intensive Zeit im Ausland verbringen, statt dich gleich in die nächste Ausbildung oder ein Studium zu stürzen? Wahrscheinlich ist das eine der besten Entscheidungen deines Lebens, die nicht nur auf dem Lebenslauf Eindruck schindet, sondern dein weiteres Leben und dich selbst nachhaltig verändert. Wer eine längere Zeit im Ausland verbringt, kommt nicht nur selbstständiger, selbstbewusster und toleranter zurück, sondern gewinnt auch mehr Klarheit über sich selbst und die eigene Zukunft.

 

Vorteile von Working Holidays 

 

Leider haben nicht alle das nötige Kleingeld für einen langen, intensiven Auslandsaufenthalt in einem fernen Land. Working Holidays sind deshalb die perfekte Lösung für alle, die für einen Auslandsaufenthalt nicht gleich das ganze Sparkonto plündern wollen. Schließlich wirst du deine Ersparnisse auch später noch für das Studium oder die Ausbildung sehr gut gebrauchen können. Bei einem Working Holiday-Aufenthalt lebst und reist du nicht nur in deinem Gastland, du darfst nebenbei auch bezahlte Jobs annehmen und Geld verdienen. In diesem Artikel erfährst du, welche unterschiedlichen Formen der Working Holidays es gibt und was die Vorraussetzungen für diese Auslandsaufenthalte sind.

 

Working-Holiday-Visum 

 

Working Holidays im klassischen Sinn von Reisen und Arbeiten sind dank des Working-Holiday-Visums möglich. Dieses kannst du für Länder wie Australien, Neuseeland, Kanada, Chile, Japan und einige weitere asiatische Staaten beantragen. Das Working-Holiday-Visum ist meist ein Jahr gültig. Als Inhaber dieses Visums darfst du in deinem Gastland bezahlte Jobs annehmen. Zu den wichtigsten Voraussetzungen eines Working-Holiday-Visums zählt, dass du bei der Beantragung zwischen 18 und 30 Jahren alt bist. Außerdem solltest du gesundheitlich fit sein, keine Vorstrafen haben und über gewisse finanzielle Rücklagen verfügen. Ausführliche Informationen zum Working-Holiday-Visum für jedes einzelne Zielland findest du auf dem Informationsportal working-holiday-visum.de.

 

Work and Travel

 

Work and Travel ist die klassische und beliebteste Form der Working Holidays. Wie bei keinem anderen Auslandsaufenthalt liegt der Fokus auf dem Reisen und Arbeiten. Typische Work and Travel-Länder sind vor allem Australien, Neuseeland und Kanada. Meist bereisen Work and Traveller das Gastland sehr intensiv mit dem Rucksack auf dem Rücken oder auch im eigenen Auto oder Campervan. Zwischendurch bessern sie ihre Reisekasse immer wieder mit Gelegenheitsjobs wie Kellnern, Erntearbeit oder Farmjobs auf. Prinzipiell kannst du dir aber auch qualifiziertere Tätigkeiten suchen und längere Zeit an einem Ort bleiben. Beim Work and Travel ist alles möglich und es liegt ganz an dir, was du aus diesem Auslandsabenteuer machst. Umfangreiche Informationen rund um Planung, Vorbereitung und Durchführung einer Work-and-Travel-Reise findest du auf auslandsjob.de.

 

Farm- und Rancharbeit 

 

Die Farm- und Rancharbeit ist eigentlich eine Unterform des Work and Travels, soll hier aber noch mal getrennt aufgeführt werden, da sie insbesondere für Naturfans und Tierliebhaber ideal ist. Für diese Form des Auslandsaufenthalts brauchst du nicht zwingend ein Working-Holiday-Visum, da du auch für freie Kost und Logis arbeiten kannst und dann nicht auf ein Arbeitsvisum angewiesen bist. Daher ist Farmarbeit auch in Ländern wie den USA, Südafrika oder Argentinien möglich, die bislang kein Working-Holiday-Visum anbieten. Viele Informationen, nützliche Tipps und Erfahrungsberichte findest du auf farmarbeit.de.

 

Auslandspraktikum 

 

Wer den längeren Auslandsaufenthalt nach der Schule gleich dazu nutzt, erste Arbeitserfahrungen zu sammeln, profitiert in vielen Hinsichten. Du erlebst den Arbeitsalltag in einer anderen Kultur, perfektionierst Fremdsprachenkenntnisse sowie andere wichtige Soft Skills und knüpfst etliche geschäftliche und private Kontakte, die dir später viele Türen öffnen können. Bei einem Auslandspraktikum verdienst du zwar nicht immer bares Geld, dafür investierst du in deine Zukunft. Du kannst die Business-Welt in der USA erleben, Einblicke in den Büro-Alltag in Südafrika bekommen oder eine Fachpraktikum in einem Megastaat wie Indien oder China machen.

 

Au-pair 

 

Wer am liebsten mit Kindern arbeitet und auch fernab der Heimat in Familienstrukturen eingebettet sein will, wird wahrscheinlich mit einem klassischen Au-pair-Aufenthalt glücklich. Dieser bietet dir die perfekte Mischung aus beiden Welten: Das Abenteuer Ausland und einen strukturierten Alltag in der Fremde. Dabei wirfst du einen spannenden Blick hinter die Kulissen deines Gastlandes, vertiefst deine Sprachkenntnisse und sammelst mitunter auch Referenzen für den Lebenslauf, insbesondere wenn es dich in Richtung Pädagogik zieht. Das klassische Au-pair-Land ist die USA, aber auch Einsätze in Südamerika, Asien oder Ozeanien sind beliebt.

 

Sommerjobs im Ausland 

 

Sommerjobs im Ausland sind ideal für alle, die nur für einen kurzen Zeitraum ins Ausland gehen wollen. Meist steht bei den Sommerjobs die Arbeitserfahrung im Ausland und das Geld verdienen im Mittelpunkt. Zu den beliebtesten Sommerjobs zählt die Arbeit in einem traditionellen Summer Camp in den USA. Dort betreust du in etwa zwei bis vier Monate lang die Kids und kannst anschließend noch einen Monat durch das spannende Land reisen. Andere Möglichkeiten für einen Sommerjob im Ausland sind Animateur- und Reiseleiterjobs, Jobs als Teamer bei Jugendreisen oder die Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff. Umfangreiche Informationen über alle Möglichkeiten, im Sommer im Ausland zu jobben, gibt es hier: auslandsjob.de/sommerjobs.

 

Freiwilligenarbeit im Ausland 

 

Wenn dir soziales Engagement wichtiger ist als Geld verdienen, ist die Freiwilligenarbeit im Ausland genau richtig. Du kannst dich unter anderem in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Tourismusentwicklung oder Natur- und Tierschutz einsetzen und dabei ggf. auch Referenzen für deinen Lebenslauf sammeln. Meist ist der Unterschied zwischen der Freiwilligenarbeit im Ausland und einem Auslandspraktikum nicht allzu groß. Daher kannst du dir Freiwilligenarbeit oft als Praktikum anrechnen lassen, wenn die Tätigkeit einen Bezug zu deinem Studium oder deiner Ausbildung hat. Viele nützliche Informationen findest du auf freiwilligenarbeit.de.

 

Fazit 

 

Working Holidays sind ideal, um das Reisen, Leben und Arbeiten im Ausland zu verbinden. Du lernst dein Gastland aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und daher besonders intensiv kennen. Du kommst nicht nur rum, sondern erlebst auch den ganz normalen Alltagswahnsinn und die Arbeitswelt. Working Holidays sind daher eine unglaubliche Bereicherung, sowohl für deinen Lebenslauf als auch für dich selbst – ganz egal, für welche der vielen verschiedenen Formen der Working Holidays du dich entscheidest.

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