Alle Informationen zum FSJ / BufDi gibt es hier!
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FSJ / BUFDI

Finde hier alle Informationen über ein FSJ oder ein BUFDI

Studieren? Ausbildung? Praktikum? Ausland? Es gibt so viel Auswahl, was du nach deinem Schulabschluss machen kannst. Wenn dich das überfordert gibt es eine gute Alternative für dich: Ein FSJ oder BuFDi. Doch was macht ein FSJ aus? Warum solltest du es machen, oder auch nicht? Das wollen wir dir hier erklären.

 

FSJ, BuFDi

 

Was ist ein FSJ und BuFDi eigentlich? Ein FSJ ist ein freiwilliges-soziales-Jahr, das man häufig bei Gemeinden oder sozialen Einrichtungen absolvieren kann. Der BuFDi (Bundes-Freiwilligen-Dienst) ist das Pendant auf Bundesebene zum FSJ. Einen wesentlichen Unterschied gibt es eigentlich nicht. Der BuFDi erlaubt teilweise andere Einsatzmöglichkeiten, ist aber nicht so stark vertreten wie ein FSJ. Eine Tabelle mit den Unterschieden findest du hier. Im Grunde geht es bei beiden Formen um ein Jahr soziale Arbeit – wie ein freiwilliger Zivildienst.

 

Erfahrung, Kontakte, Momente

 

Ein FSJ oder BuFDi empfiehlt sich hauptsächlich, wenn du dich für menschenbezogene Branchen interessierst oder nicht weißt, wofür du dich interessierst. Ein FSJ/BuFDi kann man zum Beispiel im Bereich Lehramt, Soziale Arbeit, Pädagogik aber auch Gesundheit und Umwelt (FÖJ; Freiwilliges-ökologisches-Jahr) machen. Du kannst in einer 39 Stunden Woche den Arbeitsalltag in einem Bereich deiner Wahl hautnah erleben und dich mit Berufserfahrenen austauschen.

 

Freiwilliges Soziales Jahr in einem Kindergarten in Berlin

 

Dementsprechend wirst du als introvertierter Informatikinteressent wahrscheinlich nicht glücklich mit einem FSJ. Ein sehr großer Vorteil für alle Unentschlossenen und Punktsammler: Ein FSJ wird häufig bei sozialen Studiengängen – aber auch Ausbildungen – angerechnet. So kann man seinen Schnitt gut um bis zu 0,6 Notenpunkte verbessern! Man bekommt in so einem Jahr aber nicht nur die Möglichkeit seinen Schnitt zu verbessern, sondern lernt wichtige Menschen kennen (Stichwort: Networking) und erlebt häufig auch Momente, die man sein Leben lang nicht vergessen wird. Auch lässt ein FSJ jeden Lebenslauf wesentlich besser aussehen.

 

Es gibt also 2 Hauptgründe für ein FSJ: Wenn du eine ungefähre Richtung deiner beruflichen Zukunft im Kopf hast, um Kontakte zu knüpfen, deinen Schnitt zu verbessern und deine Wahl zu bestätigen. Wenn du noch keine Ahnung hast wie deine Zukunft aussieht, kannst du etwas Neues ausprobieren, den Schulalltag beim Arbeiten mit Menschen hinter dir lassen und dich sozial engagieren. Du wirst dafür auch finanziell entlohnt: Bis zu 336 Euro/Monat bekommst du, je nach Träger und Arbeit. Dies lässt sich zwar nicht mit dem Lohn bei 40 Stunden Fließbandarbeit vergleichen, jedoch werden dir die Erfahrungen wesentlich mehr bringen als das Geld.

 

Unser Tipp: Kümmere dich schon während deines Abschlusses um eine Stelle für ein FSJ/BuFDi. Auch wenn du dir noch nicht sicher bist; um einen guten Platz zu bekommen, sollte man sich möglichst früh bewerben. Bei fast allen Einrichtungen kannst du einmal probearbeiten und danach entscheiden, ob diese Einrichtung – oder ein FSJ/BuFDi generell – etwas für dich ist.

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